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Glücklich sein

 

Warum nicht einfach glücklich sein - Wege aus Schuldgefühlen, Depression und Angst -

Warum ist mein Glas immer halb leer und nicht halb voll ?

Mit negativem Denken stellen wir uns selber eine Falle. Schuldgefühle und überzogene Erwartungen, Depression und Hysterie, Angst vor Zurückweisung und Minderwertigkeits- komplexe, Phobien, Selbsttäuschungen und Verdrängungsmechanismen - all diese krankmachenden Verhaltensmuster schließen sich zu einem selbstzerstörerischen Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Penelope Russianoff, die bekannte amerikanische Psychotherapeutin, zeigt in diesem Buch, dass es möglich ist, unsere negative Gefühlsgestaltung in eine positive zu verwandeln.

Stichwortartige Zusammenfassung der Verhaltensmuster und Vorschläge zur Therapie des vorgenannten Buches: Die häufigsten negativen emotionalen Gewohnheiten sind Depression, Schuldgefühl, Ablehnung, Angst, geringes Selbstwertgefühl, Wut, Hilflosigkeit, Selbstvorwürfe, Hysterie und verschiedene Phobien.

Negativismus - Aussagen

Wenn mal etwas glatt geht, bin ich richtig beunruhigt, ich denke, gleich passiert ein Unglück.

Wenn ich mit einem Fehlschlag rechne, kann ich nicht enttäuscht werden.

Ich gehe durchs Leben und fühle mich ständig angegriffen.

Ich bin immer verärgert.

Ich habe ständig Schuldgefühle, was ich auch unternehme.

Alles was ich in Angriff nehme geht schief.

Nichts gewagt, nichts verloren.

Ich habe Angst, zu versagen.

Existenzangst

Angst vor menschlicher Nähe - kein Kontakt mit anderen = Isolation. Ausreden werden gesucht, um einer Begegnung zu entgehen, um keine Zurückweisung oder Ablehnung zu erleben.

Ein ganz kleiner erster Schritt muss getan werden, dem immer etwas größere wie von selbst folgen, wir müssen aufhören, Ausreden zu gebrauchen. Sich eine zeitliche Grenze setzen aus der Einsamkeit herauszufinden, um ein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Mutlosigkeit

Wir müssen aufhören uns selbst zu bemitleiden, dass wir etwas nicht können. Wir müssen uns laut sagen - die Ohren müssen es hören : Ja, ich kann mich verändern. Ich kann zumindest mein Bestes tun, um mich zu verändern. Ich kann es versuchen.

Hilflosigkeit

Emotional schlechte Angewohnheiten garantieren Unzufriedenheit, wie eine falsche Einfahrt auf der Autobahn, es gibt scheinbar kein zurück. Negative Angewohnheiten, die nicht behandelt werden, zerstören einen Teil unserer Persönlichkeit.Wir müssen Mut zur Umkehr finden.

Die Angewohnheit der Depression nimmt uns Freude. Die Angewohnheit der Schuldgefühle foltert unser Gewissen. Die Angst vor Zurückweisung führt uns zum sozialen Selbstmord. Selbstvorwürfe führen zu Selbsthass. Unser Körper leidet unter gewohnheitsmäßig negativem Verhalten.Wir können uns dagegen wehren:

Frau Russianoff fragt hier meist provokativ, um die Leute wachzurütteln , .. wofür würden Sie Ihr Leben opfern? Hier ist jeder gezwungen, in sich hineinzuhorchen und seine innersten Werte zu suchen. Oder ganz einfach:.. was würden Sie in diesem Augenblick am liebsten tun? Auch diese Frage zwingt uns, unsere eigenen Wünsche zu erkennen. Sich von aufgezwungenen Klischees lösen und die tief verborgenen Talente und Wünsche zulassen.

Wenn die Frage auftaucht, was werden die Leute denken, ist das ein Zeichen, dass man dem negativen Denken verfallen ist. Stattdessen sollten wir uns fragen: Was denke ich? Was ist richtig für mich? was will ich für mich? Wichtiger noch: Wie kann ich meine Denkweise verändern? was erwarte ich vom Leben - für mich?

Reife bedeutet Verantwortung für die eigene Person zu übernehmen und eigene Lösungen zu finden. Der einzige Mensch, der uns verlassen kann sind wir selbst ! Letztendlich tragen allein wir die Verantwortung für unser eigenes Leben.

Ausreden - Ausreden

Ausreden liefern uns Gründe unserer Tatenlosigkeit. Ausreden sind Krücken auf die wir uns stützen. Durch eine Ausrede geben wir zu verstehen: siehst du, es ist nicht meine Schuld.

Wenn wir morgens nicht aus dem Bett kommen, wenn wir eine ungeliebte Arbeit vor uns herschieben, finden wir immer eine passende Ausrede, um bei dieser schlechten Angewohnheit zu bleiben.

Die emotionale Schwerkraft scheint unüberwindbar. Die Trägheit ist nur im direkten Kampf gegen die Gefühle zu besiegen. Sobald wir die erste Hürde nehmen und uns selbst aus der Lethargie befreien, können wir das Gesetz der emotionalen Schwerkraft umkehren.

Einsatz, Mitmachen, Verpflichtungen eingehen, das ist die beste Medizin gegen emotionale Lähmungserscheinungen. Wir sind von Natur aus neugierige, forschende, schöpferische Wesen, tun wir etwas, fangen wir gleich an.

Tonband neu bespielen - Schuldgefühle ausschalten

Durch eine vergangene Handlung oder ein Gespräch sind im Nachhinein Schuldgefühle aufgekommen, wir hätten etwas besser machen oder sagen können.

Notizen machen, durchgehen, über alternative Antworten nachdenken, für vergleichbare Situationen in der Zukunft neue, bessere Antworten finden - einfach das Tonband neu bespielen. Wenn sie deprimiert sind, überlegen, was hat diesen Zustand ausgelöst? Wie lange hat er gedauert? Was half, sich daraus zu befreien?

Wir fühlen uns durch Antworten von anderen gekränkt, und brüten tagelang darüber nach und werden immer wütender und ärgerlicher über eine Bemerkung, die wir in unserem negativen Bewusstsein als Kränkung aufnehmen. Sobald wir erkannt haben, dass unsere allgemeine Unzufriedenheit Anlass für diese negativen Gedanken sind, haben wir das Problem erkannt.

Bewusstmachung geht der Motivation voran. Wenn wir erkennen, was unserer negativen Stimmung zugrunde liegt, sind wir fähig, die Motivation zur Veränderung zu finden.

Sich gut zureden

Sich gut zureden ist die wirksamste Methode, sich von negativen Gedanken zu befreien. Wenn sie jemanden gekränkt oder verletzt haben, etwas verlegt, etwas durch ihre Schuld zerbrochen ist, sie einen Bus verpasst haben, beschimpfen sie sich nicht, die Worte gehen vom Mund in die Ohren und setzen sich im Kopf fest.

Statt sich mit Selbstvorwürfen zu geißeln, reden sie sich gut zu: ich habe einen Fehler gemacht, na gut, kommt schon mal vor, aber ich werde nächstes mal besser aufpassen. Oder: du bist in Ordnung Schatz, aber vielleicht nicht gerade perfekt, aber o.k.

Sie werden die nächste Aufgabe mit Selbstachtung und Selbstvertrauen angehen und sie besser machen. Reden sie sich gut zu und behandeln sie sich genauso tolerant, wie sie es bei jedem anderen auch tun würden. Nehmen sie sich als gegeben hin mit allen Unzulänglichkeiten.

Wir motivieren uns nicht, indem wir uns beweisen, wie dumm oder wertlos wir sind. Wir motivieren uns, wenn wir uns sagen, dass wir ein liebenswerter Mensch mit gelegentlichen Schwächen sind. Menschen, die zu Fehlern neigen, aber die Fähigkeit besitzen, sich posotiv zu verändern.

Ein Dicker nimmt nicht davon ab, dass er seinen Körper und sein Fett hasst, er wird vielmehr von seinem schlanken Ich sowie dem Wunsch motiviert, dieses begehrenswerte Ich hervorzuholen.

Aus meiner Sicht - aus deiner Sicht

Wir nehmen alle die Welt unterschiedlich wahr. Die Wahrnehmungen in allen Bereichen sind von jedem Menschen und aus jeder Sicht verschieden.

Auf eine Anschuldigung reagiere nicht heftig sondern erkläre, dass du aus deiner Sicht die Sachlage ganz anders siehst und wahrnimmst. Diese Technik sorgt für Verständnis und gibt dem anderen die Möglichkeit, sein Gesicht zu wahren.

Man kann diese Technik leicht nachvoll- ziehen, indem man 2 Stühle gegenüber stellt und sich jeweils in die beiden Gesprächspartner versetzt. Sie können so jede Situation, auch ein Gespräch mit dem Chef um eine Gehalts- erhöhung durchspielen.

Selbstsicherheit - die emotial positive Angewohnheit

Lassen sie sich von keinem in eine Rolle hineindrängen, die sie nicht aus ganzem Herzen möchten; ob es bei einem Besuch oder bei einer Verabredung ist, lassen sie nicht über sich bestimmen und treffen sie ihre Entscheidungen selbst.

Sie erniedrigen sich selbst, indem sie sich von anderen manipulieren lassen und klammern sich an Abhängigkeiten mit den Etiketten: schlechtes Selbstwertgefühl, Schüchternheit und Passivität. Erklären sie aus ihrer Sicht die Ablehnung, dass sie an dem bestimmten Zeitpunkt etwas anderes vorhaben und die Einladung, den Besuch oder eine gemeinsame Verabredung zum Essen nicht einhalten können und werden.

Selbstsichere Stimme

Selbstsicherheit ist eine innere Einstellung, eine Haltung und eine bestimmte Qualität der Stimmlage. Wenn wir klar und mit Festigkeit sprechen, sind die Menschen bereit, uns beim Wort zu nehmen. Wir vermitteln Autorität, geben mit unserem Auftreten zu verstehen, dass wir wissen, wovon wir sprechen. Der Klang unserer Stimme signalisiert unsere Bestimmtheit, unser Selbstvertrauen oder unsere Ängste und Unsicherheit. Leute, die wenigstens so klingen, als wissen sie, wovon sie sprechen, strahlen eine gewisse Unanfechtbarkeit aus.

Die Technik der Selbstsicherheit und Bestimmtheit lässt sich durch ständiges Wiederholen einer Sache, einer Bitte - wie der Sprung in einer Schallplatte - erlernen. Es gelingt, wenn wir uns nicht beirren oder ablenken lassen. Dies gilt beim Umtausch in einem Geschäft ebenso wie zu Hause, wenn wir den Partner immer wieder darum bitten, dass er bei einer zu erwartenden Verspätung anruft. Wenn sie wieder einmal lange gewartet haben, gehen sie ohne eine Nachricht zu hinterlassen aus. Auf spätere Vorwürfe reagieren sie gelassen, ohne sich etwa zu entschuldigen.

Zurückweisung : Lernen Sie, eine Zurückweisung zu ertragen und weisen Sie zurück; riskieren Sie eine Zurückweisung. Wer nicht zurückweist und nicht zurückgewiesen wird, lebt ganz einfach nicht !

Lernen Sie, sich auf dem Marktplatz von Freundschaft, Arbeit und Liebe zu bewegen, anstatt wegzulaufen. Sie werden nicht immer gewinnen. Wenn Sie erst einmal gelernt haben, das Wort nein zu hören, ohne die Fassung zu verlieren, sind Sie auf dem besten Wege, ihre negative Angewohnheit, sich als Zurückgewiesener zu sehen, abzulegen.

Schauen sie durch drei Fenster

1. Fenster: die sachlichen Fakten des Ereignisses.

2. Fenster: ihre persönliche Wahrnehmung des Ereignisses.

3. Fenster: alle erdenkbaren Erklärungen der Zusammenhänge des Ereignisses.

Akzeptierung und Zurückweisung, die normalen Wechselfälle des Lebens.

Spielen Sie vor einer Bewerbung, einem Gespräch ectr. alle Wechselfälle Ja ... Nein durch, was passieren kann. Sie sind besser vorbereitet, damit umzugehen, was passieren wird; vor allem wenn das Ergebnis negativ ist.Machen Sie nichts um des Beifalls willen, tun Sie es, weil es Sie mit Befriedigung, Spaß oder Stolz erfüllt.

Wenn Sie für die Blumen, eine Aufmerksamkeit, die Genesungswünsche kein Lob oder Dankesworte bekommen, freuen Sie sich darüber, dass Sie eine Freude bereiten konnten. Wenn nicht, legen Sie sich eine philosophische Haltung zu. Begehen Sie nicht den Fehler und fühlen sich niedergeschlagen, verletzt oder zurückgewiesen.

Heimliche Verträge

Erwarten Sie aus keinem Grund von den Kindern/ Eltern/ Verwandten einen Anspruch auf Erfüllung heimlicher Verträge und hier eine Pflicht auf Gegenleistung besteht; oder weil Sie für einen anderen etwas getan haben, wofür Sie jetzt seine Pflichterfüllung /Gegenleistung erwarten.

Der heimliche Vertrag ist eine deutliche Aufforderung zur Enttäuschung, Verärgerung, Wut und Zurückweisung. Wir haben kein Recht, von anderen zu verlangen, einen heimlichen Vertrag einzuhalten, ebenso wenig sind wir an ihn gebunden, nur weil er im Kopf des anderen entstanden ist. Der Versuch, jemanden an einen heimlichem Vertrag zu binden, ähnelt der Erwartungshaltung, Lob, Dankbarkeit und Komplimente verdient zu haben.

Säule des Selbstvertrauens in uns aufbauen

Wir können eine Haltung der Selbstsicherheit lernen. Beginnen wir mit der Körperhaltung: Schultern gerade und straff, nicht eingefallen.Auf der ganzen Sitzfläche sitzen, nicht auf der Stuhlkante. Arme locker vom Körper entfernt, Kinn gerade. Füße stehen fest auf dem Boden.

Richtig, ich fühle mich wohl und gefasst, ich spüre die Säule des Selbstvertrauens. Ich lasse mir ausreichend Zeit zum nachdenken - ich lasse mich nicht überrumpeln, etwas zu sagen oder zu tun, ehe ich dazu bereit bin, bevor ich die Sache durchdacht habe.

Arbeitsübereifer

Seien sie in ihrem Berufsleben nicht übereifrig, versuchen sie nicht, durch immer mehr Arbeit besser sein zu wollen als die anderen. Die Schraube der Leistung wird durch sie immer höher gedreht, die sie dann eines Tages nicht mehr erfüllen können.

Besonders Leute, die sich aus eigener Kraft hochgearbeitet haben und ganz besonders Frauen im gehobenen Management oder Ingenieure, um nur ein Beispiel zu nennen. Eine gefestigte Persönlichkeit entwächst diesem Syndrom nach gewisser Zeit. Die meisten Menschen gelangen an einen Punkt, wo sie erkennen, dass sie ihren Erfolg verdienen. Sie sind nicht wegen ihrer überaus übertriebenen Leistungen in der Firma eingestellt worden oder beim Chef angesehen, sondern wegen ihrer guten Qualitäten.

Das Hochstaplersyndrom ist keine seltene Form geringer Selbstachtung, die sehr lähmend sein kann; Menschen die Freude an ihrem Erfolg nimmt, sie dazu führt, unnötige Ängste durchzustehen und sich und andere unter Streß setzt. Auch dies ist eine emotional schlechte Angewohnheit, die abgelegt werden kann.

Depressionen

Depressionen sind grundsätzlich nutzlos, sie lähmen uns in allen Bereichen unseres Lebens, doch wir tragen sie in uns und sie können uns ernsthaft Schaden zufügen. "Niedergeschlagenheit ist eine nutzlose Emotion."

Die klinischen Symptome der Depression sind Traurigkeit, Schlaflosigkeit, frühes Aufwachen, Selbstmordgedanken, Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Unfähigkeit, sich zu konzentrieren. Die Depression ist zur emotional schlechten Angewohnheit geworden, die abgelegt werden kann.

Versuchen Sie, jeden pessimistischen Gedanken und jede Traurigkeit mit einer Punktzahl zu bewerten, tun Sie das gleiche mit ihren positiven Erlebnissen und freudigen Erfahrungen und Gedanken. Beschäftigen Sie sich mit dem Ergebnis und versuchen Sie, von sich aus zusätzliche positive Erlebnisse und somit Punkte in den Tag zu bringen. Wenn Sie merken, Sie sind in einer depressiven Lage, versuchen Sie, etwas für Sie ganz besonders schönes zu machen, am besten ist hier Bewegung, da der Organismus bei Aktivitäten Endorphine freisetzt, diese wirken wie natürliche Aufputschmittel, die auf das Gehirn eine besänftigende, gleichzeitig euphorische Wirkung haben. Endorphine wirken milde und versetzen uns eine in natürliche Hochstimmung.

Betätigen Sie sich auf irgendeine Weise körperlich, arbeiten Sie sich in Schweiß. Verausgaben Sie sich körperlich ! - es ist nicht leicht, gleichzeitig ängstlich und erschöpft zu sein - nervös und ausgepumpt. Ein Gefühl ersetzt das andere.

Phobien und Zwänge - Gefängnisse der Seele

Phobien sind Gefängnisse, die aus unbegründeten Ängsten erbaut werden:

zu große Angst, ein Flugzeug zu besteigen,

entsetzliche Angst vor Ärzten unfähig,

eine Brücke zu überqueren in Panik geraten bei dem Gedanken, eine Prüfung zu machen.

Phobien lähmen uns, sie schließen uns von normalen Aktivitäten des Lebens aus. Sie zählen zu den beengendsten negativen emotionalen Angewohnheiten. Angst ist eine dieser unbestimmbaren Empfindungen. Wir spüren sie, aber wir wissen nicht genau, was wir spüren und warum. Benutzen Sie ein Notizbuch, und schreiben die einzelnen Anfänge der Angst auf.

Angst

Da Angst ein körperlicher wie auch emotionaler Zustand ist, spricht sie auch auf körperliche Maßnahmen an. Entspannungstechniken können wirksam zur Behebung von Angst eingesetzt werden, ebenso wie Meditation.

Versuchen Sie es mit einer Jakobsen-Entspannungstechnik: legen Sie sich hin, ein kleines Kissen unter die Knie, die Hände sind geöffnet, atmen Sie tief und ruhig in den Bauch. Konzentrieren Sie sich auf den rechten Fuß und sagen Sie ihm, er soll sich entspannen. Machen Sie es mit jedem weiteren Körperteil genauso. Lassen Sie ihren Körper ganz los und Sie spüren die angenehme Entspannung. Lassen Sie angenehme Gedanken vorüberziehen, sie wirken positiv.

Bei Phobien - Angst vor bestimmten Dingen: bauen Sie sich für jede Angst eine Treppe mit verschieden vielen Stufen. Versuchen Sie, der ersten Stufe durch immerwährendes Wiederholen des ersten angstmachenden Schrittes die Angst zu nehmen. Wenn Sie weder Herzklopfen noch Hemmungen mehr davor haben, nehmen Sie die nächst Stufe usw. Wenn wir eine Sache, die uns Angst macht, zehnmal wiederholen und feststellen, dass sie keine schrecklichen Konsequenzen hat - verliert sie ihren Schrecken.

Phobien sind keinen Vernunftgründen zugänglich. Um uns von Phobien zu befreien, müssen wir sie in ihre Bestandteile zerlegen und sie der Reihe nach bewältigen.

Schlusswort

Wir fassen noch einmal zusammen: Unsere Fähigkeit uns selbst und unser Umfeld zu verändern, ist die eigentliche Aussage dieses Buches. Wir sind nicht gefesselt oder für immer verdammt, durch unser chronisch negatives Verhalten - wir können es und uns ändern.

Unsere negativen Reaktionen sind meist Angewohnheiten, die wir fälschlicherweise als mit unserem Wesen verwachsen betrachten - wir können sie ändern. Ein Großteil unseres negativen Verhaltens ist die Folge unserer Unterwerfung unter die Klischees und Normen unserer Gesellschaft.

Wir können uns verändern. Wir können unsere negativen emotionalen Angewohnheiten ablegen. Wir sind nicht auf Lebenszeit darin festgehalten.Wir können nicht einfach die Gesellschaft verändern, in die wir hineingeboren wurden, aber wir können die Haltung ihr gegenüber verändern.

 

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