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Wurmkrankheit

 

Diese Infektionskrankheiten werden durch Würmer hervorgerufen, die als Parasiten den Organismus schädigen.
Besondere Bedeutung haben die Saugwürmer  (z.B. Leberegel, Darmegel), Fadenwürmer (z.B. Madenwurm, Spulwurm, Trichinen) und Bandwürmer (z.B. Rinder-, Schweine-, Fisch- und Hundebandwurm).

Die Erreger gelangen beim Menschen meist durch den Mund in den Darm. Es können allerdings auch Erreger durch Nahrungsmittel übertragen werden, z.B. durch den Genuss von rohem oder nicht ausreichend gekochtem Fleisch oder Fisch. Diese Art der Infektionsübertragung erfolgt bei Trichinen und Bandwürmern. Je nach Art der Erreger werden weitere Organe wie die Leber, Lunge, Muskulatur oder Zentralnervensystem befallen.
Die Diagnose der Wurmkrankheit ist für die Behandlung wichtig und erfolgt vor allem durch Stuhluntersuchungen.
Hierbei werden in den Stuhlproben mit dem Mikroskop nach Wurmeiern gesucht oder es wird eine Kultur angelegt. Außerdem lassen sich auch bei bestimmten Wurmerkrankungen Antikörper im Blut nachweisen.

Wurmerkrankungen sind bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen. Sie werden häufig übertragen durch mangelnde Hygiene oder auch zu engem Kontakt mit Haustieren bzw. deren Ausscheidungen. Katzen und Hunde, die mit Kindern zusammenleben, sollten daher regelmäßig entwurmt werden.

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